Was und warum ist Koscher?

von Ev. Kirchenkreis Prignitz

Über Jüdische Speisegebote

In der Vortragsreihe „Jüdisches Grundwissen“ des Judenhofs in Perleberg spricht die promovierte Agrarwissenschaftlerin und Magister für Jüdische Theologie Dr. Deborah Williger am 20. Juni um 19.00 Uhr über jüdische Speisegesetze.

Das jiddische „Koscher“, bezeichnet die für Juden zum Verzehr erlaubten Speisen. Grundlegend ist hierbei die Unterscheidung von erlaubten und nicht erlaubten Tieren, das Verbot des Verzehrs von Blut, die Aufteilung in „fleischige“ und „milchige“ Lebensmittel sowie spezielle Vorschriften für deren Herstellungsprozess.

Alle Geschöpfe sind an der Schöpfung Gottes beteiligt. Tiere sind nicht zum menschlichen Nutzen geschaffen, sondern folgen ihrem eigenen Schöpfungsauftrag. Ob Mensch, ob Tier, nach jüdischer Vorstellung ist das Blut Sitz der Seele und diese gehört Gott - darf also nicht verzehrt werden.

Dr. Deborah Williger hält sich als Gast des Projekts Judenhof in Perleberg auf, um über die Geschichte des Schlachterstreits im mittelalterlichen Perleberg zu recherchieren, in dem es auch um Schächtung und den Kampf des christlichen Fleischerhandwerks um seine Privilegien geht.

Veranstaltungsort: Judenhof, 19348 Perleberg, Parchimer Straße 6a.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

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