Spannende Rüstzeit für Lektor*innen und Prädikant*innen

von Ev. Kirchenkreis Prignitz

16 Lektor* innen und Prädikanten*innen trafen sich am vergangenen Wochenende mit Pfr. Alexander Bothe und Pfr. Lars Haake zur Lektorenrüste in Lenzen.

Auf dem Programm standen neben einem Jahresrückblick auch das Arbeiten mit verschiedenen Bibelübersetzungen und Singen mit dem Kantor Christian Reishaus.

So schildert Lektorin Melanie Sayferth-Frank: auch wir als Lektor*innen und Prädikant*innen arbeiten nicht nur einen vorgefertigten Gottesdienst ab, wenn unsere Pfarrer*innen mal Urlaub haben. Es steckt viel mehr Arbeit in solchen Vorbereitungen, als man meinen könnte. Alle haben ihren Beruf, das Lektoren- oder Prädikantenamt ist eine Berufung, in die wir reinwachsen. Dazu gehört eben auch, dass wir die liturgischen Gesänge und auch Lieder aus dem Gesangbuch zum besten geben können. Unsere Pfarrer*innen haben sich bei den Vorbereitungen sehr viel Mühe gegeben, uns mit entsprechenden Werkzeugen auch auszustatten. Das ist ihnen auch an diesem Wochenende mehr als gelungen.

Themen wie das Antisemitismus-Papier der Landessynode, Herkunft und Unterschiede der verschiedenen Glaubensbekenntnisse oder das Thema Prävention von sexualisierte Gewalt standen ebenso auf dem Programm und es gab einen wertvollen Austausch zu diesen Themen. Beim abendlichen Ausklang im Kaminzimmer, konnten wir alle Erfahrungen austauschen und weiter über Fachthemen diskutieren.

Am Sonntag durften wir den Gottesdienst in Bentwisch besuchen und erlebten eine junge Pfarrerin und Gemeindeglieder, die sich über eine gut gefüllte Winterkirche freuten.

Eines ist mir persönlich an diesem Wochenende noch einmal bewusst geworden: Es geht nur im Miteinander. Nicht nur der Pfarrer/-in oder der Kantor/-in sind wichtig für Gottesdienst und Gemeindeleben. Auch wir Lektor*innen, Prädikant*innen sind wertvoll und nicht zuletzt die Menschen, die uns in den Gottesdiensten unterstützen und unsere Arbeit wertschätzen. Die Gemeinde, die Gottesdienstbesucher sind genauso wichtig. Denn was wäre ein Gottesdienst ohne geschmückte Kirche, ohne Zuhörer, die uns freundlich anblicken und mit uns die Freude über Gottes Wort teilen.

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