Renovierung der Barenthiner Kirche ist geschafft

von Bärbel Abraham

Es ist fast nicht zu glauben, aber nach vielen Monaten des Umbaus, außen und innen, hat die Barenthiner Gemeinde es geschafft. Die Innenrenovierung ist nun beendet.

In dieser Zeit lernten wir unsere Kirche neu kennen und schätzen. Jeder Bauabschnitt brachte neue Schätze und Entdeckungen. Die Kanzel befindet sich wieder am neuen alten Platz und erstrahlt in ihren historischen Farben. Auf dem Schalldeckel der Kanzel umrahmen die beide Engel den sehr lange vermissten und neu renovierten, vergoldeten Strahlenkranz. Nach ca. 180 Jahren sind alle Schlichtingbilder über die Geschichte Jesu in einem Zyklus in der richtigen Reihenfolge an der Empore und in mühevoller Kleinstarbeit restauriert. Auch die Orgel hat einen neuen Platz auf der Empore und ist gereinigt und generalüberholt.

Alle alte Elektrik ist verschwunden und ersetzt worden und entspricht nun den neuen Standards. Vom Denkmalschutz gefordert und nach historischen Vorbildern wurden baugleiche Fußbodenplatten hergestellt und verlegt.

Das Ausmalern der Kirche soll wohl nach restauratorischer Sicht der 14. Anstrich gewesen sein. Einige wiederentdeckte Wandbemalungen sind sichtbar geblieben. Somit haben wir nun zum 31. August 2021 die Bauarbeiten abgeschlossen. Eine offizielle Einweihung werden wir erst im nächsten Frühjahr feiern. Wenn es die pandemische Situation zulässt, werden wir jedoch schon am Heiligen Abend die Gemeinde zur Christvesper in die Kirche einladen. Das wäre wundervoll.

Wir sind sehr dankbar, dass alles so gut und unfallfrei verlaufen ist und uns viele fleißige Menschen mit Spenden, Rat und Tat und Fachwissen zur Seite standen. Ohne die umfangreiche Förderung durch das Land Brandenburg und die EU wäre die Renovierung nicht möglich gewesen.

Ein ganz besonderer Schatz ist uns mit der Entdeckung der Holztafel mit der Strahlenmadonna aus dem 15. Jahrhundert noch für die nächste Zukunft mitgegeben worden. Wir hoffen, auch bei ihrer Erhaltung und ihrer weiteren Erforschung helfen uns wieder Kunsthistoriker, Restauratoren und Spender.

Mögen die Menschen, die in dieser Kirche zukünftig weilen werden, Ruhe und neue Kraft schöpfen und Gottes Segen für sich empfangen können.

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