Podiumsdiskussion in der St. Jacobi-Kirche

von Ev. Kirchenkreis Prignitz

Dienten Kriegergedächtnismale in den Kirchen der Prignitz der Erinnerung, Mahnung oder Glorifizierung? Welche Bedeutung besitzen sie heute? Kriegergedächtnismale polarisieren. Es lässt sich trefflich über sie streiten.

Die im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg gezeigte Sonderausstellung „Kriegergedächtnismale in den Kirchen der Prignitz. Kontinuität oder Wandel nach 1945?“ (12. Juli bis 15. November 2020) verdeutlicht ihre Ambivalenz. Die Ausstellung will über ihre Geschichte aufklären, ihren wertvollen Quellencharakter aufzeigen und sich für ihren Erhalt einsetzen. Sie will das enorme Geschichtspotential sichtbar machen, das in diesen Gedächtnismalen steckt. Diese fordern zum Nachdenken über Krieg und Frieden, über Sinn oder Unsinn von Gedächtnismalen sowie über die Verantwortung jedes Einzelnen für den Frieden heraus.

Anlässlich der Sonderausstellung laden wir Sie ganz herzlich zu einer Podiumsdiskussion

am Montag, den 26. Oktober
um 19 Uhr
in der St. Jacobi-Kirche in Perleberg ein.

Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kunstgeschichte, Militär und Kirche werden über Vergangenheit und Zukunft der Gedächtnistafeln debattieren: Dr. Sylvia Müller-Pfeifruck (Kuratorin der Ausstellung), Verena Mittermaier (Pfarrerin Perleberg), Direktor Oberst i.G. Prof. Dr. Matthias Rogg (Direktor Strategie & Fakultäten, German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS), das als eine Kooperation der Führungsakademie der Bundeswehr und der Helmut Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg gegründet wurde) und Friederike Höhn (Studium Militärgeschichte/Militärsoziologie in Potsdam, Redakteurin „die Kirche. Evangelische Wochenzeitung für Berlin, Brandenburg und die schlesische Oberlausitz“, Berlin). Die Moderation übernimmt Anja Pöpplau (Leiterin des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg).

Anlässlich der Podiumsdiskussion findet vorab um 17 Uhr eine Führung zur Sonderausstellung im Museum statt. Die Ausstellung ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres „Krieg und Frieden. 1945 und die Folgen in Brandenburg – Kulturland Brandenburg 2020“.

Der Eintritt für die Podiumsdiskussion und Führung ist frei. Bitte melden Sie sich zur Führung um 17 Uhr im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg unter der E-Mail museum@stadt-perleberg.de oder der Telefonnummer (03876) 781 422 an. Wir bitten um Verständnis, dass die Teilnehmeranzahl zur Führung begrenzt ist. Für die Podiumsdiskussion ist keine Anmeldung erforderlich.

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