Pfarrbüros langfristig sichern

von Ev. Kirchenkreis Prignitz

Der Strukturausschuss berät Möglichkeiten zur Schaffung von auskömmlichen Verwaltungsstellen in den Pfarrsprengeln.

Fünf Jahre lang hat der Kirchenkreis über die Zukunftswerkstatt Bürostellen in den Pfarrsprengeln finanziert. Sie wurden in der Regel mit geringfügig beschäftigten Mitarbeiterinnen besetzt. Gemeindeglieder und das Kreiskirchliche Verwaltungsamt (KVA) haben seither eine Ansprechpartnerin mehr gewonnen, Pfarrerinnen und Pfarrer konnten von Verwaltungsaufgaben spürbar entlastet werden.

Doch wie kann es nach Ablauf der sechsjährigen Anschubfinanzierung ab 2020 nun weitergehen? Wie kann diese wichtige Arbeit auch weiterhin gesichert werden? Der Kreiskirchenrat beauftragte den Strukturausschuss, darüber nachzudenken und folgende Punkte dabei mit zu bedenken: Sind die Regionen des Kirchenkreises in vergleichbarer Weise mit beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgestattet? Ist es möglich, aus Kirchensteuermitteln bei entsprechender Personalplanung regionale Verwaltungskräfte in Gemeindebüros zu finanzieren? Sollten die aus Pachten und Mieten gewonnenen eigenen Einnahmen zur Finanzierung solcher Stellen herangezogen werden?

Diese Fragen berät nun der Strukturausschuss. Bei gemeinsamer, aufeinander abgestimmter Planung wäre es nach Ansicht des Strukturausschusses in einigen Regionen möglich, aus – den der jeweiligen Region zustehenden – Personalmitteln jeweils eine halbe Verwaltungsstelle vorzusehen. Die Ergebnisse dieser Überlegungen werden im Herbst den Mitgliedern der Kreissynode zur Beratung vorgelegt.

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Kommentar von Norbert Merten |

Sehr geehrte MItrbeiter´inen im Kreiskirchenrat und Strukturausschuss unseres Kirchenkreises Prignitz,
nach meiner Einschätzung ist es kein realistisches Zukunftsmodell, die Gemeindebüros auf "Regionenebene" arbeiten zu lassen.
In den bestehenden Gemeindebüros der Pfarrsprengel gibt es je spezifische Arbeiten, die wichtig sind für die einzelnen Kirchengemeinden in den jeweiligen Pfarrsprengeln. Hierbei ist das persönliche Kennen, sowie das Kennen der Situation vor Ort entscheidend wichtig.
Es wäre für die bestehenden Gemeindebüros wichtig, zu erfahren, in welcher Weise der Kirchenkreis auch über 2020 hinaus eine Unterstützung geben könnte.
Herzlich grüße ich als Ihr Pfarrer aus Rühstädt, N.Merten.

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